Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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er lachend fort,ſo bitte ich meine erſte Liebe darum, das ſchöne Mädchen mit dem Roſenkranze aus der Sanct Annengaſſe, die wird mir ſchon helfen!

Sie hatten ſich längſt, bei zufälliger Erwähnung, darüber verſtändigt, warum Cajetana bei der erſten Be⸗ gegnung im Garten von Gumpendorf ihm ſo wunderbar bekannt vorgekommmen war.Sterbe ich dennoch, ſcherzte er weiter,ſo biſt Du frei und kannſt Deinen Herrn Ohm, den Reichsgrafen, noch heirathen.

O pfui, Max! Treibe nicht ſo häßlichen Spott! bat ſie.

Er mußte nun bald nach ſeinemm Lager zurückreiten und ſah Cajetana erſt wieder, als das Heer bei Mantua Halt machte und gegen den Feind eine feſte Stellung nahm, wo der Wagenzug auch einrückte. Den Grafen Pio Colonna aber ſah er gar nicht wieder der war, wie ge⸗ meldet worden, von Neuem heftig erkrankt und in Mar⸗ caria zurückgeblieben, wo er leicht dem nachrückenden Feinde, der nun ſein Lager kaum einen Kanonenſchuß von dem kaiſerlichen aufſchlug, in die Hände gefallen ſein konnte.

Bis jetzt hatte Cajetana ihren Gemahl noch in kei⸗ nem Gefechte gewußt, war verhältnißmäßig nur auf kurze Zeit von ihm getrennt geweſen. Dieſe Prüfungen kamen auch für ſie im Laufe des Sommers, aber wie ſehr

Willſt Du es nicht, ſtolze adelige Dame, fuhr