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und Cajetana war ihm ſo dankbar dafür!— Im Laufe des Geſprächs bemerkte er, daß ſie vft verſtohlen und beſorgt ihn beobachtete, und er fragte ſie danach.
„Weißt Du,“ erwiederte ſie zögernd,„daß die Pfeil⸗ narbe vorhin ſich wieder auf Deiner Stirn gezeigt hat? Ich habe ſie gar nicht mehr geſehen, ſeit—“
„Seit— 2 Nun ſprich es nur aus, Du haſt Dich nicht zu ſchämen, daß Du dem Hülfloſen Deinen Beiſtand weihteſt.“
„Ja, Max— ich hatte damals nur Dein Unglück vor Augen, und was die ganze Welt ſagte, war mir gleichgültig. Aber die Pfeilnarbe macht mir Sorgen, ich glaubte ſie auf ewig verſchwunden.“
„Ein ſolcher Moment, wie der heutige, konnte ſie wohl wieder aufwecken! Aber es iſt ja nun Alles gut und ſie iſt wieder vergangen— nicht wahr? Sei ruhig, ſie kommt nicht wieder und noch weniger bricht ſie auf— denn ich habe ja kein böſes Blut mehr, gegen keinen Men⸗ ſchen! Sollte ſie aber auch einmal wieder kommen,“ ſetzte er ſcherzend hinzu,„ſo hab' ich ja einen Arzt immer bei mir. Würde Deine Liebe ſtark genug ſein, Tani, den Schauder zu überwinden und mich zu retten, wie der Kumane einſt geſagt hat?“
Sie war tief erröthet und antwortete ihm nur durch einen Blick ihrer ſeelenvollen braunen Augen.


