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auf ewig unberührt. Sie können mir nichts zu ſagen haben—“ „Doch, Madonna! Meine bittere Reue, mein Flehen
—
um Vergebung!“
„Ich habe längſt verziehen“— erwiederte Cajetana tief bewegt—„aber darum bitte ich Sie, Herr Graf—“
Ihre Bitte war nicht mißzuverſtehen, aber Graf Pio hörte nicht darauf.„Ich bin in Wien geweſen,“ fuhr er haſtig fort,„ich habe die Gräfin Francesca ge⸗ ſprochen, ich habe— die Andere aufgeſucht, die mich ge⸗ täuſcht und verrathen; ſie hat mir mit Hohn geſtanden, daß ſie mich mit Abſicht betrogen, mich und Sie zu ver⸗ derben—“
„Max!“ rief auf einmal Cajetana in freudigem Aufſchrei, und die Erſchütterung des Moments ließ ſie ohne Rückſicht auf die Umgebung an ihres eintretenden Gemahls Bruſt ſinken.
Riedau erkannte den Grafen; er ſchlang den Arm ſchützend um ſein geliebtes Weib, und ein fragender Zorn⸗ blick traf Colonna, während zum Erſtenmale ſeit langer Zeit wieder an ſeiner Stirn blitzartig die blaue Narbe ſich fein, aber unverkennbar dahinſchlängelte. Cajetana, die zu ihm aufſah, erſchrack.
Aber Pio Colonna ſah leuchtenden Auges auf ihn und ſeine bleiche Wange färbte ſich mit einem ſchwachen


