Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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ſich zu entfernen, welchem dann auch das Mädchen wie alle Uebrigen zu meiner großen Unzufriedenheit gehorch⸗ ten. Freilich waren ſie daran gewöhnt, ihren Wünſchen unbedingt Folge zu leiſten, daran bin ich Schuld. Sie blieb nun mit dem Verwundeten allein, der bis dahin, ſo verſichern wenigſtens die Leute, kein Zeichen des Lebens von ſich gegeben hatte. Wie lange es gewährt, bis der Arzt gekommen iſt, darüber widerſprechen ſich die Aus⸗ ſagen. Gewiß iſt, daß der Arzt, als er endlich erſchien, Riedau bei einigem Bewußtſein gefunden hat und ſelbſt jetzt, es iſt ſchmachvoll! war Cajetana nicht zu bewegen geweſen, das Zimmer zu verlaſſen. Hier iſt mein Platz! Er wird ſterben, und ich darf nicht von ihm weichen! So waren ihre Worte geweſen, welche mir der Arzt mit großer Schonung endlich mitgetheilt hat; ich habe auch ihn zum Schweigen verpflichtet und kann mich auf ſeine Diseretion unbedingt verlaſſen, wovon ich ſchon aus frü⸗ hern Zeiten die ſichern Beweiſe habe. Ohne meine Auto⸗ rität konnte der Doctor hier nichts auszurichten hoffen, er ließ ſie daher, um keine noch ſchlimmere Scene herbei⸗ zuführen, gewähren und blieb nur, wofür ich ihm ſehr dankbar bin, ſelbſt gegenwärtig bis zu meiner Heimkehr. Sie können ſich meine Lage denken. Zum Glück war mir gleich, als man den Wagen kommen ſah, mein Mädchen entgegen geeilt, um mich ſo geſchickt als möglich von