Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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ſonſt gethan und wie ſie ſich benommen hat, das will ich lieber gar nicht erzählen, denn ich müßte in ihrer Seele vor Scham vergehen es war, als ſei ſie ihres Verſtan⸗ des nicht mehr Meiſterin geweſen. Ich ſelbſt habe es erſt durch ausdrücklichen Befehl erfahren, da ich an dem ſon⸗ derbaren Benehmen meiner Leute ſah, daß etwas Ver⸗ dächtiges dabei vorgefallen ſein mußte. Man hatte ſie zu beruhigen geſucht, ihr vorgeſtellt, daß ſie die Sorge für den Verwundeten ihnen überlaſſen müſſe Alles um⸗ ſonſt, ſie war nicht zu bewegen geweſen, ihn zu verlaſſen, hatte ſelbſt Hand angelegt, denken Sie ſich, Karl! ihn zu verbinden, und als das geſchehen und ein Bote nach dem Arzt geſchickt war nun, Karl, dann hatte ſie den Leuten befohlen, ſich zu entfernen: ſie werde allein bei dem Kranken wachen!

Die Gräfin hielt einen Moment inne, um zu er⸗ warten, was ihr Sohn äußern werde; als dieſer aber mit dem Ausdrucke tiefſter Bewegung ſein Auge ſchweigend auf ſie richtete, fuhr ſie fort:Mein Mädchen nahm ſich heraus, ihr leiſe Vorſtellungen zu machen, was die Men⸗ ſchen davon denken müßten und ſo weiter. Sie gab aber heftig zur Antwort, was die ganze Welt davon denke, ſei ihr gleichgültig, ſie wiſſe, was ſie thue, und als das Mädchen dann meiner erwähnte, hieß es nur kurz: ich kann mir nicht helfen! und wurde der Befehl wiederholt,

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