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Conferenzraths fuhr, rollte zur unermeßlichen Freude der Menge hervor. Ein neuer, tauſendſtimmiger Zuruf be⸗ gleitete ihn auf ſeinem Wege zur Burg. Der alte Feld⸗ marſchall ſaß in kräftiger Haltung, die er auch noch zu Pferde zeigte, in ſeinem Wagen und dankte den Leuten rechts und links, doch meinten Viele, die ihn in längerer Zeit nicht geſehen, er ſei doch ſehr gealtert, und es wäre wohl beſſer, wenn in ſo wichtiger Zeit ein jüngerer Mann an der Spitze ſtände.
„Prinz Eugen!“ ſchrie es auf einmal in der Menge.
Und wie auf ein Commando ſetzte ſich die Maſſe, langſam erſt, dann immer entſchiedener in Bewegung: es war wie ein Strom zur Frühlingszeit, der ſeine Eisdecke abwirft. Nach der Himmelpfortgaſſe ging es, wo das neuerbaute Palais des Prinzen von Savoyen ſtand. Aber dort hatten ſich längſt andere Volkshaufen gedrängt, wel⸗ che dem ruhmgekrönten Feldherrn, den man bald wieder als kaiſerlichen Generalliſſimus ſiegreicher Heere zu ſehen hoffte, ſchon mehr als ein Vivat gebracht, obgleich er gar nicht in ſeinem Hauſe anweſend war.
Aus dieſem tobenden Volkstreiben ſich loszureißen, war für Jeden, den es einmal gefaßt hatte, eine ſchwierige Aufgabe, und willenlos wurde Mancher, ſelbſt aus den vornehmſten Ständen, der zufüllig in eine ſolche Strö⸗


