Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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möglich iſt, die Ehre, die er mir zugedacht hat, anzu⸗ nehmen.

Die Gräfin ſah hoch auf obgleich ſie im Grunde ihrer Seele S erſtaunt war, als ſie ſich das Anſe⸗ hen gab.Du willſt ihn kruhn⸗ fragte ſie.Aus welchem Grunde?

Weil ich ihn nicht täuſchen, ſein Vertrauen icht durch Falſchheit mag!

Bedenkſt Du nicht, entgegnete die Gräfin, über dieſen Einwand leicht hinweg gehend,welch' ein Loos der Graf Dir bietet? Hohen R ang, Unabhängigkeit, ein Leben in jeder Beziehung nach Deinen Wünſchen!

Ich würde es für eine Schmach halten, um äußern Glanzes willen einen Verrath zu begehen! rief Ca⸗ jetana.

Verrath? wiederholte die Gräfin.Wie ſtellſt Du Alles auf die Spitze! Wo iſt hier ein Verrath wenn Du nicht, ſetzte ſie mit einem ter⸗ forſchenden Blicke hinzu,ſchon einem Andern Deine Treue gelobt haſt, ſo kann doch in einer Verbindung mit dem Grafen von keinem Verrathe die Rede ſein!

Von mehr als Verrath, von einem Meineide! rief das aufgeregte Mädchen.Soll ich vor den Altar