und daher mit einer gewiſſen Haſt demſelben kürzer zuſtrebte:„Wenn ich Dir nun ſagte, daß wirklich ein Mann von Rang und Anſehen, von Reichthum und einem makelloſen Character bei mir um Dich gewor⸗ ben hat?“
Jetzt erblaßte Cajetana.—„Sie ſcherzen, Frau Gräfin!“ erwiederte ſie mit bebenden Lippen.
„Ich ſpreche in vollem Ernſte, Tani. Würdeſt Du nicht einwilligen?“
„Wer kann es ſein?“ ließ Cajetana faſſungslos hören.
„Ahnſt Du es nicht? Hat Dir ſein gütiges, liebe⸗ volles Benehmen nicht ſchon geſagt, daß er eine tiefe Neigung zu Dir gefaßt hat und daß er auf die glän⸗ zendſte Weiſe durch ſeine Hand wieder gut machen will, was er einſt, ohne Dich zu kennen, an Dir und Deinem Vater verſchuldet haben mag?“
„Wen können Sie meinen?“ rief Cajetana außer ſich vor dem plötzlichen Gedanken, der wie ein die Schleier ihrer Zweifel zerriß.
„Du weißt es, ich ſehe das!“ antwortete die Grä⸗ fin.„Die Nachricht i Dich überraſcht haben, ich gönne Dir Zeit, Dich zu faſſen, mit Dir ſelbſt zu Rath
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