Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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Muth, Allem, was über ſie kommen könne, zu ſtehen. Sie hatte ja in ihrem jungen Leben ſchon ſo viel er⸗ duldet.

Da hörte ſie wieder des Vaters Stimme. So ſchwach der Laut von ſeinen Lippen klang, er ging ihr nicht ver⸗ loren: es war ihr Name. War ihm ihre Nähe endlich wieder bewußt? Sie eilte zu ihm, ſie fragte ihn danach.

Kathi, es iſt aus mit mir ich werde jetzt ſter⸗

ſagte er ſchwach.

Sie ergriff ſeine Hand, der jähe Schreck ſchnürte ihr die Bruſt zu und ſie hätte doch längſt darauf vorbe⸗ reitet ſein können!

Biſt ein Soldatenmädel, eines Wilderers Kind, rede mir nicht viel! Weine nicht, höre zu es wird mir ſchwer, zu reden. Biſt Du in Markſtein geweſen?

Vater, ich bin bei Euch geblieben, in der Nähe draußen beſinnt Euch doch, wir ſind ja in Wien!

Schon recht. Wenn ich todt bin, geh' nach Mark⸗ ſtein Du weißt die Quelle, der graue Block, der über⸗ hängt, das Schwefelmoos bis an die Achſel wird's Dir gehen, wenn Du in den tiefen Born hinein greifſt laß nicht nach, finden mußt Du's dann gehſt Du zum Herrn Pfarrer

O Vater, bath Kathi, als er vor Erſchöpfung änne halten mußte,ſtört Euch doch die Ruhe nicht mit