Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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O ja, ſagte Francesca lachend.Sie haben ſich ſchon einmal mit meiner Kleinen nachſichtsvoll eine Partie gefallen laſſen mit Ihnen, ohne Schmeichelei, wäre ich für das Kind ſchon zufrieden. Aber fürchten Sie nichts, es iſt nur mein Scherz. Bei einer ſo feierlichen Gele⸗ genheit, wie die Hofwirthſchaft des Kaiſers und der Kai⸗ ſerin, darf keine unpaſſende Zuſammenſtellung der Paare ſtattfinden. Wenden Sie nur den Grafen Pio von Cajetana ab, mehr erbitte ich mir nicht von Ihnen. Alles Uebrige wird ſich ſchon von ſelbſt machen. Wer wird denn nun die Ehre haben, Ihre liebenswürdige Gemahlin zu führen, da mein ungezogener Herr Sohn das Feldlager nicht verlaſſen will?

Trautſon nannte den Grafen Windiſchgrätz und er⸗ klärte, daß die Erzherzogin Maria Anna, welche wegen ihres Unwohlſeins dem Feſte nicht beiwohnen könne, aus⸗ vrücklich gewünſcht habe, daß ſeine Frau und keine Andere in der holländiſchen Tracht, welche ſie ſelbſt bei dem Be⸗ ſuche des Caren getragen, erſcheine. Zufüllig ſei auch die Gräfin Rüdiger Stahremberg, mit welcher damals Graf Windiſchgrätz ein ſchwäbiſches Bauernpaar vorgeſtellt, am

wiederholten Feſte Theil zu nehmen verhindert, und ſo habe es ſich gewiſſermaßen natürlich gemacht, daß der Graf im Voraus, ohne irgend welches Zuthun, zum Be⸗ gleiter der Gräfin Trautſon beſtimmt worden ſei.