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mer beſchieden. Er lachte ſtill vergnügt, als er ſich in dem pompöſen Aufzuge dachte, welchen ihm Wenzel Wra⸗ tislaw ſo maleriſch beſchrieben hatte, und ſtreckte ſeinen fleiſchigen Arm aus, gleichſam um den Mantel aus Vo⸗ gelfedern über die dicke Schulter zu werfen. Dabei fand ſich denn anch der Appetit zu Veit's großer Beruhigung wieder, und als er den letzten Biſſen genoſſen hatte, ſah er herzhaft auf, wie Einer, der zu dem Aeußerſten ent⸗ ſchloſſen iſt.
„Ich werde heut' nicht ſchlafen— ſondern ſpazieren fahren,“ ſagte er.„Weißt Du nicht, ob Graf Königsegg, ich meine den Grafen Karl Fidelis, in Wien anweſend iſt? Ich habe mit ihm zu reden.“
Der Diener wußte es nicht. Er war verwundert über die Aenderung in der gewohnten Tagesordnung ſei⸗ nes Herrn, welche auch die ſeinige ſtörte. Statt der Ruhe zu genießen, welche ihm der langdauernde Mittagsſchlaf deſſelben gewährte, mußte er ihn nun auf der ganz un⸗ erhörten Spazierfahrt begleiten, die allen ſeinen Anſich⸗ ten über Leibespflege nach der Tafel widerſprach. Bei der Heimkehr ließ der Graf nach dem Königsegg'ſchen Hauſe fahren, um anzufragen, ob der junge Herr anweſend ſei; er erhielt jedoch den Beſcheid, daß der Graf zwar eine hohe Einladung zum Faſching nach Wien erhalten, ſich jedoch mit dringenden Dienſtverrichtungen entſchuldigt
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