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werde. Im Kloſter ſagten ſie mir nur, daß ſie nicht mehr dort wären, und meine bittenden Fragen, wohin Sie ge⸗ gangen, wurden nicht beantwortet. Ich ſetzte mich denn
betrübt auf die Stufen von Sanct Peter und wartete
wohl eine Stunde lang, bis der junge Herr Franz kam. Was ich ihm ſagen konnte, betrübte ihn auch, und er ſprach noch lange mit mir von Ihnen, daß mir das Herz davon ganz leicht wurde. Er ſagte mir noch, daß er für mich und meinen Vater gern etwas thun wolle, ich konnte es aber nicht annehmen. Dann trug er mir auf, wenn ich etwa Nachricht von Ihrem jetzigen Aufenthalt ausfin⸗ dig machen würde, es ihm ja mitzutheilen, da er und ſein Vater gern wiſſen möchten, wie Ihr Leben nun wei⸗ ter geworden ſei; ich ſolle dann nur um die Mittagszeit an denſelben Ort kommen, wo er von ſeinen Geſchäften immer vorbei komme. Das habe ich denn auch gethan, und ich befand mich auf den heiligen Stufen auch ſonſt immer am wohlſten— dort war ich ja in des lieben Got⸗ tes Schutz, wenn es die Menſchen auch noch ſo böſe mit mir meinten. Dem jungen Herrn, da ich ihm nichts ſa⸗ gen konnte, wich ich aber aus, wenn ich ihn kommen ſah, denn ich hatte Furcht, die Menſchen würden ihm Schlech⸗ tes nachreden, wenn er einem niedern Mädchen, wie mir, nur einen freundlichen Gruß ſagte— ſie nennen mich ja immer eine Zigeunerdirne! So hab' ich ihn wohl geſehen, er aber mich nicht— darum ſagte ich, daß es nur zweimal
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