Teil eines Werkes 
2. Bd. (1860)
Entstehung
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Kaiſerſtadt eröffnen. Der Kutſcher trieb die Pferde nach Kräften an, aber er that ſeiner ungeduldigen Herrſchaft darin noch immer nicht genng.

Schauen Sie doch einmal hinaus, ſagte inner⸗ halb des ſorgfältig gegen die kalte und feuchte Luft ge⸗ ſchützten Wagens eine weibliche Stimme.Die Spinne⸗ rin am Kreuz muß doch ſchon zu ſehen ſein.

Aus dem Schlage der Kutſche bog ſich auf dieſe Mahnung ein Frauenkopf und ſah in der Richtung hin⸗ aus, wohin ſich der Wagen langſam bewegte.Noch nicht! war die Antwort, und der Diener, welcher hinten ſeinen etwas unbequemen Stand hatte, beſtätigte die Mel⸗ dung. Es war übrigens ſo neblich, daß man nicht zwei⸗ hundert Schritt deutlich Etwas erkennen konnte.

Aber dieſe Langſamkeit iſt unerträglich! rief die ungeduldige Dame im Wagen, als ihre Begleiterin, wel⸗ che nach der Spitzſäule auf der Höhe vergeblich aus⸗ geſchaut hatte, ſich wieder zu ihr zurückzog.Da kämen wir ja eher zu Fuß an. Fragen Sie doch den Kutſcher, ob er Schnecken vorgeſpannt hätte?

Der Weg iſt zu ſchlecht, gnädige Gräfin, ent⸗ gegnete die zweite Dame.

Will das Fräulein ſo gütig ſein, zu thun, was ich gebeten habe? verſetzte die Gräfin in übler Laune, nicht ohne einen ſcharfen Ton, an welchen jedoch die Begleiterin

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