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Da zogen denn die Städter, vorzüglich die Reichen und Vornehmen, welche in der heißen Jahreszeit aus den engen Mauern hinaus auf das Land, in die Sommer⸗ friſche oder auch nur für die goldnen Tage der Weinleſe in die freie Natur geflüchtet waren, wieder heim, um in ihren ſichern, behaglichen Häuſern, beim lodernden Ka⸗ minfeuer die Ungunſt der Witterung zu vergeſſen und ſich bei den Freuden ſtädtiſcher Geſelligkeit für die Freuden des Landlebens, welche ihnen ſo kurz abgeſchnitten worden waren, ſchadlos zu halten. Nur leidenſchaftliche Jagdlieb⸗ haber ließen ſich ihre Luſt, welche grade in dieſer Jahres⸗ zeit ihr unbeſchränktes Genügen findet, nicht verkümmern. Sonſt aber ſah man auf den Fluren nur die fleißigen Landleute mit der Beſtellung ihrer Aecker beſchäftigt und hier und da einen einſamen Handwerksburſchen, der auf ſeiner Wanderung nicht ſtill liegen konnte, wo er keine Arbeit mehr fand.
Ein trüber Novembertag neigte ſich zu Ende. Die unſichtbare Sonne konnte zwar noch nicht untergegangen ſein, aber die Wolken, welche ſich immer dichter geballt hatten, verbreiteten ſchon eine halbe Dämmerung. Auf der Straße von Baden her, da, wo der Lieſingbach ſie ſchneidet, bewegte ſich langſam und ſchwerfüllig eine vier⸗ ſpännige Kutſche gegen die Höhen hinauf, welche zuerſt einen Blick auf das Donauthal und die hochgethürmte


