Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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ür Alles, was ich an ihr gethan habe! Gib mir den Brief vom Grafen noch einmal, ich will ſehen, ob wirk⸗ lich noch ein Stückchen Hoffnung für ſie iſt. Sie las den Brief aufmerkſam durch und gab ihn dann ihrem Manne zurück.Das iſt gar nichts geſagt. Das ſind ſchöne Worte, wie die großen Herren ſich unter einander machen, damit iſt man abgefertigt. Bei Unſereinem ver⸗ fangen ſie auch nicht mehr, man iſt ſchon klug geworden. Darauf warte ich auch nicht einen Tag länger. Ich werde zur Frau Viertelsmeiſterin gehen, die mich um ein ſau⸗ beres Mädel in ihre Stuben gefragt hat. Es wär' frei⸗ lich beſſer, wir brächten ſie aus der Stadt, wo ſie Nie⸗ mand kennt, denn es wird eine Weil üble Nachrede geben; aber ehe ich ein Unterkommen draußen finde, dauert es mir zu lang', und ich denke, wenn ſich die Leut' ſatt geredet haben, hören ſie ſchon von ſel⸗ ber auf.

Sollte man aber nicht zuvor doch noch mit dem Herrn Grafen eine Rückſprach' machen, wandte Riedl ein;vielleicht hat er doch noch etwas Ernſtliches im Sinn.

Wir werden nur ausgelacht, Anton. Eher möcht' ich noch mit dem alten Kerl in Meidling reden, wenn nicht Alles durch Deine Geſchichte mit dem Haſen ver⸗ dorben wäre. Konnteſt ſie denn nicht für Dich behal⸗