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wohl nicht werden, das bleibt Ihnen ja immer noch, wenn's Ihnen in der Welt ſchlecht geht.“
Cajetana antwortete nichts, und dies Schweigen wurde der Frau Riedl peinlich.
„Wenn Sie nicht auf mich hören wollen, ſo kann ich weiter nichts ſagen. Ich werde thun, was Recht iſt. Wollen Sie nachher nicht und wiſſen etwas Beſſeres, ſo habe ich auch nichts dagegen.“ Sie wartete noch eine kleine Weile, und als Cajetana immer noch regungslos, wie eine Bildſäule, von ihr abgewendet ſtand, ſagte ſie: „Wenn Sie eigenſinnig ſind, ſo gehe ich meiner Wege. Zum Abend haben Sie ſich vielleicht beſonnen.“
Sie verließ das Zimmer. Sobald ihr Tritt auf der Treppe niederſteigend zu hören war, ſtürzte Cajetana auf ihre Kniee und barg das Antlitz verzweifelnd in beide Hände.
„Anton,“ ſagte Frau Riedl zu ihrem Manne, nachdem er ihr erſt auf zweimaliges Klopfen zaghaft ſeine Thüre geöffnet hatte,„wir müſſen bald ein Ende mit ihr machen, ſonſt kommt ſie uns noch im Hauſe um ihren Verſtand. Glaubſt Du, daß ſie mir auf meine ver⸗ nünftigen Vorſchläge nur ein Wort geſagt hat? Sie war wie ein Stein, kehrte mir den Rücken und be⸗ handelte mich wie eine Magd Das iſt nun der Dank


