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treten könnte, und war daher außer Stande, eine Antwort zu geben.
„Schauen Sie, das habe ich mir wohl gedacht,“ fuhr Frau Riedl fort, und gewann immer mehr Feſtig⸗ keit.„Sie wiſſen's nicht und können's auch nicht wiſſen. Ich muß alſo ſchon für Sie ſorgen. Hier bei uns können Sie nicht mehr bleiben, das ſehen Sie wohl ſelber ein. Ja, mein Kind,“ beſtätigte ſie, als ſie Cajetana's tödt⸗ lich erſchrockenen Blick bemerkte,„es geht nicht anders, wenn Sie es ſich vernünftig überlegen. Wir haben ge⸗ than, was wir konnten. Der Herr Vater ſelig hat ſchon lange kein Koſtgeld mehr gezahlt, das wollen wir einſt⸗ weilen nicht rechnen, bis Sie vielleicht einmal im Stande ſind, es abzutragen. Aber wir können nun auch nicht wei⸗ ter das ſo fortgehen laſſen. Mein Mann hat die Anzeige vom Tode des Herrn Vaters gemacht und darauf an⸗ getragen, daß Ihnen ein Vormund geſetzt werde, wenn auch nichts zu verwalten iſt. Die Sachen habe ich ſchon taxiren laſſen, ſie reichen noch nicht hin, die ſiebzehn Gulden fünfzehn Kreuzer zu decken, die ich Ihnen, wie Sie wiſſen, nach und nach geborgt habe. Ja, das muß man Alles be⸗ ſprechen, liebe Tochter, da kann man nicht verzärtelt thun, wie die vornehmen Herren, die ſchon glauben, ſie be⸗ ſchmutzen ſich, wenn ſie das Wort Geld nur in den Mund nehmen. Eine ordentliche Frau rechnet ihr Bischen zu⸗


