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blaue Eiſenhütlein verkehrt in einander greifend, und unten eine güldene Krone im rothen Felde, rechts über Kreuz dieſelben Sinnbilder, Eiſenhütlein unten, Krone oben. Den Schild von Geroldseck und im Mittelſchilde den zweiköpfigen Adler, der ein kaiſerliches Gnadenzeichen Ferdinandi des Zweiten iſt, hat er zwar nicht, aber den offen gekrönten Helm mit den rothen Adlerflügeln, auf welchen die ſilbernen und blauen Eiſenhütlein über Kreuz wieder zu ſehen, und ſtatt des kaiſerlichen Adlers hat er gar im Mittelſchilde unſer redendes Wappen, die Krone, nach welcher wir Cronberg heißen, verdreifacht! Als wollte er uns damit Trutz in den Bart werfen. Ich weiß ſehr wohl, daß etliche Genealogici der Meinung ſind, eine Verdoppelung des Familien⸗Abzeichens im Wappen be⸗ deute eine jüngere Linie, aber ich kann dieſe Meinung nicht für richtig halten. Vorzüglich iſt es denn doch immer unſer Stammbaum, nach Georg Helwichii Ge⸗ nealogie des uralten Adel⸗Ritterlichen Geſchlechts derer von Cronberg, von Anno 620 bis 1625, zu Mainz 1625 in Folio erſchienen, welcher aller Streitfrage ein Ende macht. Sollte mich, der ich nun der Senior oder vielmehr Unicus des ganzen Hauſes bin, beſagter Ritt⸗ meiſter noch einmal mit Sollicitationen moleſtiren, ſo werde ich nicht ſo glimpflich mit ihm verfahren, wie mein allzu weichmüthiger Vetter Crato, der nur höflich die an⸗ gedichtete Verwandtſchaft abgelehnt hat.“


