Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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Sie ſchwieg. Und wer hat Dir ſeinen Namen geſagt? forſchte der Alte wieder.Du mußt doch nach ihm gefragt ha⸗ ben! Iſt das ehrbar für eine Jungfer in der Meſſe?

Ich habe nicht nach dem Herrn gefragt, erwie⸗ derte Kathi eifrig, aber ſie ſchien jetzt zu bereuen, daß ſie ſich zu ihrer Erzählung habe bewegen laſſen, denn ſie wollte kurz abbrechen, indem ſie ſagte:Fräulein Caje⸗ tana kannte ihn.

Und nannte Dir ihn gleich? rief der Alte la⸗ chend, indem er den Kopf ein wenig aus dem Graſe er⸗ hob.Ei, was würde mein gnädiger Herr von Cronberg ſagen, wenn er wüßte, daß während er ſich draußen mit den Türken herumſchlägt, ſein Töchterlein hinter ſeinem Rücken nach jungen Herren ausſchaut!

Vater, ich bitte ſehr ſchön, laßt Fräulein Caje⸗ tana aus, ſagte Kathi in äußerſter Unruhe über die Wendung, welche das Geſpräch nahm.

Freilich, das iſt Dein Herzblatt, Dein Engel! Nun verſteh' ich Alles. Darum warſt Du ſo reſolut, griffſt gleich in den Zügel und riſſeſt das Rößl herum Fräulein Cajetana wird Dir's danken, daß Du dem Lieb⸗ ſten einen Dienſt geleiſtet haſt. Sei aber ganz ruhig zu Schaden gekommen wäre er nicht. Ein kaltes Bad, weiter nichts! Das Pferd wär' mit ihm durchgeſchwom⸗