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men, wenn er ſitzen geblieben wär'. Den Ring willſt Du wohl Deinem Fräulein hintragen?“
„Nein, Vater!“ rief Kathi.„Hört doch nur auf. Der Herr kennt mein Fräulein Cajetana gar nicht—“
„Aber ſie ihn? Und ſie zeigt ihn Dir in der Kir⸗ che und nennt ihn! Die Geſchichte wird ja immer ſau⸗ berer! Schäm' Dich.“
„O es braucht ſich hier Niemand zu ſchämen! Alle kennen ihn und Ihr werdet ihn bald auch kennen. Nun ſag' ich aber kein Wort mehr. Ich bitt' Euch, ſchlaft— Ihr wolltet ja ſchlafen, ich bewache Euch.“
„Mädel, es iſt wohl gar der römiſche König?!“ rief der Alte, nun völlig um ſeine Ruhe gebracht und richtete ſich auf. Sie wiederholte nur ihren Vorſatz, kein Wort mehr zu ſagen. Er warf ſich wieder zurück und lag eine Weile ganz ſtill. Da ſie ihm nicht gradezu wider⸗ ſprochen hatte, konnte der Gedanke, der ihm plötzlich durch den Kopf geſchoſſen war, wohl das Richtige getroffen ha⸗ ben. König Joſeph, wie er überall gehört hatte, war ein leidenſchaftlicher Jäger, er ritt oft ganz allein oder ging auch zu Fuß bei ſtrengſtem Wetter hinaus, um dem edlen Waidwerk obzuliegen; auf großen Hetzjagden konnte ihm ſelten einer von den Cavalieren folgen, ſo kühn ſetzte er über Stock und Block. Auch das Alter, ſo viel man ihm geſagt, konnte paſſen. Der junge Herr, den er heute ge⸗


