Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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„Nun— es muß doch einmal heraus— ich, Frau Gevatterin!“

Sie ſah ihn ſprachlos, mit einem ſtaunenden Blick des Unwillens an; ihr Gatte war wie ver⸗ ſteinert.

„Ich, Frau Gevatterin! Ich, guter Heinerle! Sollt' ich's in fremde Hände kommen laſſen? Seid doch nicht böſe, liebwertheſte Frau! Was habt Ihr gegen mich?“

„Aber, Erdmann! Du rennſt in Dein Unglück! Haſt Dich zeitlebens in der Welt herumgetrieben, verſtehſt nichts von der Wirthſchaft! Und womit, womit willſt Du's denn bezahlen? Ich weiß doch, was Piaſ Schuldig bleiben willſt Du's doch nicht— das ginge nicht! Haſt Du einen Schatz gefunden?“

Der Stein war vom Herzen, Haugwitz lächelte ſchlau.„Kannſt Recht haben!“ verſetzte er. Dann faßte er Wanda's Hand mit einem Drucke, der ihr wehthat und ſah ihr treuherzig ins Geſicht.„Ver⸗ traut mir, wie mir auch der Bernhard vertraut und — andere. Ich denke, ſo ungeſchickt ich bin und überall anrenne, doch meine Sache gutzumachen.“

„Dem Freunde meines Mannes wäre es ge⸗ ziemender geweſen, offen und ehrlich, nicht durch

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