Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Du, das iſt der Kavalier, der mich in Padua vor dem wilden Schwarm der jungen Gelehrten beſchirmt, der mich mit dem Oheim Marev noch eine Strecke geleitet hat und darüber beraubt worden iſt; den mein Vater mit hergebracht hat, und den Du ehren ſollſt, Ragna, denn er verdient es um mich.“

Aber die alte Magd, welcher der Anruf galt, erſchien nicht ſelbſt, ſondern ließ nur ihre ſchrille Stimme hören, welche Fiorina zu ihrer Mutter be⸗ ſchied. Ein Wink hinab, daß ſie kommen werde, eine zeremonielle Verbeugung gegen Bernhard— dann war ſie verſchwunden.

Drittes Rapitel. Des Herzens Tiefen.

Zur Mittagstafel erſt kehrte Diodati zurück und ließ ſeinen Gaſt gleich dazu einladen. Beide ſpeiſten allein. Frau Margherita ſei bei der Tochter, hieß es ohne weitere Erklärung, und Bernhard, da er wußte, daß ihm eine Unwahrheit über Fiorina's Be⸗ finden geſagt worden, hielt es für unwürdig, darauf ſcheinbar einzugehen und fragte gar nicht nach ihr.