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ſchmerzlichen Ausdrucke, daß es Bernhard zum Herzen drang. Aber noch ehe er ſich den Gedanken klar machen konnte, der allein ihm den Ausbruch des Schmerzens zu rechtfertigen ſchien: daß ſie doch ge⸗ liebt und noch liebe— hatte ſie ihren ſilberhellen Ton der Heiterkeit wiedergefunden, der ihn einſt entzückte.„Ihr ſeid im Orient geweſen, in Aegypten wohl auch? Habt Ihr ſchon eine Mumie geſehen?“
„Signora,“ erwiederte er ganz betroffen über dieſen plötzlichen Uebergang und die ſeltſame Frage: „Aegypten konnte ich nicht beſuchen— der Sultan von Aegypten iſt der bitterſte Feind des Ordens, dem ich diente, ich habe gegen ihn gefochten, aber ſein Land nicht betreten und von deſſen Wundern nur gehört.“
„Nun dann ſeht mich an, ich bin eine Mumie Nennt mich aber nicht mehr förmlich und feierlich Signora, oder gar Madonna, Bernardo— nennt mich Fiorina, ich denke, Ihr ſeid mein Freund!“
Vor dem ſüßen Klange ihrer letzten Worte konnte er nur betheuernd die Hand auf ſein Herz legen, jedes Wort wäre gefährlich geweſen.—„Ich danke Euch, Bernardo!“ ſagte ſie mit demſelben weichen Tone fortfahrend.„Dem Freunde kann ich ſchon mehr ſagen, als dem fremden Kavalier. Todt iſt Fiorina für


