Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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das ihm die ungläubigen Türken unangetaſtet ge⸗ laſſen, nach Venedig gekommen war, dieſer Vorſchuß war nun, wie ſparſam er ihn auch, durch die Noth belehrt, zu Rath gehalten hatte, gänzlich zerronnen: er beſaß im eigentlichen Sinne des Wortes nichts mehr, und hatte das dem Diodati geſtehen müſſen, als dieſer mit aller Ruhe des Geſchäftsmannes, der in dieſem Punkte keine überzarte Schonung kennt, danach gefragt hatte. Da war er denn dringend eingeladen worden, bei ihm zu bleiben, bis auch ſeine Stunde— wie ja Filippo's nun gekommen— ſchlagen werde, und ihm alle Sorgen für die Nö⸗ thigkeiten des Lebens zu überlaſſen, nicht um Ge⸗ ſchenke anzunehmen, denn es werde genau Buch zu einſtiger Wiedererſtattung gehalten werden, auch nicht,

um durch irgend eine Verbindlichkeit ſeinen Entſchluß erkaufen zu laſſen, worüber ſich ja Filippo deutlich ausgeſprochen, ſondern eben nur, um den Entſchluß, welchen er ſchon für des Kaiſers Dienſt gefaßt hatte, nicht übereilt ausführen zu müſſen. Konnte er dieſe auftichtig gemeinte Einladung ausſchlagen? Was hätte er anfangen ſollen im fremden Lande? Hand⸗ geld nehmen, ſo ſchnell als möglich— weiter wäre

ihm nichts übrig geblieben, und das wollte er frei thun, erſt, wenn er nicht mehr zu ſtreiten haben

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