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werde gegen diejenigen, denen er ſoviel verdankte. So hatte er denn Filippo's Anerbieten, das ihm dieſe Freiheit des Handelns gewährte, angenommen, war mit ihm von Venedig zur Terra ferma übergefahren, nachdem er von dem wackern Goldſchmied wohl für ewig Abſchied genommen hatte, und, dem Heerhaufen folgend, war er nun auch in Brescia, der Stadt, von welcher er ſchon in der Heimath durch Haugwitz ſoviel gehört hatte. Gleich, nachdem das Thor er⸗ brochen worden, war Filippo mit ihm durch Seiten⸗ gaſſen, während der Kampf in den Hauptſtraßen tobte, nach ſeinem Hauſe geeilt, wo die Seinigen, bereits unterrichtet von ſeiner Ankunft auf den ge⸗ heimen Wegen des obwaltenden Einverſtändniſſes mit den Bewohnern, ihn mit Zittern und Freude empfangen hatten. Welcher Blick aus Fiorina's Au⸗ gen dabei den unerwarteten Gaſt, der mit dem Vater kam, getroffen, das fühlte dieſer noch im hei⸗ ßen Blute, als er gegen Morgen erſt in das Gemach, das er bewohnen ſollte, ſich zurückgezogen hatte— er fühlte dieſen Blick noch, obgleich kein zweiter ihm gefolgt war, der dieſen erſten beſtätigt hätte. Sein Auge ſchloß ſich nicht; wie hätte auch überhaupt ein Auge in Brescia ſich ſchließen können, wo nach ge⸗ ſchehener Befreiung die Freude in jauchzender Aus⸗


