Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ſonſt unſere Flotte bemannten, gebracht hat, wird der Gritti endlich den Streich ausführen.

Eure Vaterſtadt, Eure Verwandten haben wohl unter der Zeit viel gelitten?

Das könnt Ihr Euch denken, wenn Ihr den franzöſiſchen Uebermuth kennt, der wohl der franzö⸗ ſiſchen Kriegsfuria, welche dieß Volk im Streite un⸗ widerſtehlich macht, gleichkommen wird. Verwandte, die mir noch am Herzen liegen, habe ich in Brescia keine mehr, als meines Bruders Familie und die iſt geborgen.

Nicht mehr in Brescia? fragte Bernhard

lebhaft.

Doch, Herr. Aber das Haus meines Bruders hat eine Sauvegarde erhalten. Ihr wißt doch, was das iſt? Für unverletzlich iſt es erklärt worden und kein noch ſo gewaltthätiger Franzoſe würde es wagen, die Sauvegarde, welche der königliche Prinz verliehen hat, zu verletzen.

Bernhard dachte an alles, was ihm der alte Ma⸗

rani im Garten zu Monſeliee erzählt hatte, und wünſchte glühend, mehr zu erfahren, beſonders, dieſer Schutz erlangt worden ſei, ob Gaſton de Folt Fiorina wie⸗ der geſehen habe und was überhaupt ihre Zukunft

ſein werde, da er bei ſeinem erſten Hierſein aus

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