Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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wenn Ihr es nicht mit hinübernehmt, vorſichtiger zu ſein als mit Eurem Gelde. Verkauft es unter⸗ wegs und geht zu Fuß wie ich. Doch ich miſche mich in Eure Angelegenheiten. Warum ich Euch bat, hier auf mich zu warten iſt, daß ich wiſſen wollte, ob ich Euch vielleicht noch einen Dienſt leiſten könnte, denn ein Landsmann muß dem andern helfen; ich glaubte, daß wir vielleicht einen Weg hätten, und zwei ſchlagen ſich beſſer durch. Das iſt nun nicht der Fall.

Wohin gedenkt Ihr zu ziehen? fragte Bernhard

Zu deutſchen Fahnen, erwiederte der andere, indem er frei und ſtolz aufſah.Dort hinaus! Er zeigte nach der Richtung, wo die Kette der Alpen, von hier freilich nicht ſichtbar, den Grenzwall Ita⸗ liens bildet.Ihr wundert Euch, mich dann hier zu ſehen, mitten im Lande des Feindes, den unſere Brüder ſowohl im Heere des Kaiſers, als dem des Königs von Frankreich bekämpfen. Wiſſet, daß ich eine Weile frei von jeglicher Verpflichtung, wie Ihr, geweſen bin und mich losgeſagt hatte, aus Urſachen! Sie glaubten dann, mich hier gewinnen zu können und noch heute, ſetzte er lachend hinzu,iſt Einer, deſſen Name im goldenen Buche Venedigs unter den case elettorali prangt, dort drinnen, der ſich's