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darauf darf ich mich wohl verlaſſen, ſo groß Deine Freundſchaft für ihn auch ſein mag.“
„Das kannſt Du, Mutter— wer wird in ſein eigenes Fleiſch ſchneiden?“ erwiederte er.
Wanda ſchwieg, und er glaubte ſchon, einen langen zufriedenen Athemzug ſchöpfend, alles vorüber, als er von neuem beunruhigt wurde.„Was denkſt Du über Bernhard und die Bärbel?“ fragte ſie.
„Kinderei!“ gab er zur Antwort.„Sie iſt ja noch ein pures Kind und er ſchilt ſie alle Tage mehr als er ſchön mit ihr thut. Du machſt Dir un⸗ nützige Gedanken.“
„Für uns beide mache ich mir Gedanken— unnütz ſind ſie nicht. Beſſer vorbeugen als zu ſpät handeln. Du müßteſt denn nichts gegen eine ſolche Verbindung haben.“
„Ei freilich habe ich etwas dagegen!“ verſetzte er wärmer als ſonſt ſeine Art war.„Der Bernhard muß eine Frau haben, die ihm Geld in die Wirth⸗ ſchaft bringt, oder er geht zu Grunde Ich bin zu gut gegen die andern geweſen, habe den beiden Jungen ihre Güter zu einem wahren Spottpreiſe überlaſſen, und die Mädchen, wie ſie heiratheten, aus⸗ geſtattet, als ob das ganze Fürſtenthum Glogau mir gehörte— darüber iſt der Jüngſte zu kurz gekom⸗


