Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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über einen Zufall, von dem ihr Kind empfindlich be⸗ rüͤhrt worden war, böſe werden können, wenn ſie ihren Gatten nicht beſſer verſtanden, nicht gewußt hätte, daß es nicht Gleichgiltigkeit des Herzens ge⸗ gen das Glück ſeiner Kinder war, die ihn ſo ſpre— chen ließ, daß er im Gegentheil der zärtlichſte Va⸗ ter war, der gern alles that, um ſeine Kinder glücklich zu wiſſen. Er gehörte nur zu den Naturen, die ſich nicht leicht in Schwung der Gefühle und des Aus⸗ druckes bringen laſſen: für das praktiſche Leben viel⸗ leicht die beſten. Aber Wanda konnte darum nicht immer mit ihm harmoniren, da ſie ſelbſt ein zu reges und reizbares Gemüth beſaß, darum vermochte ſie auch nicht die Gegenrede auf ſeine Aeußerung zu unterdrücken.

„Alles, was nicht ein Kornfeld oder eine Heerde iſt, läßt Dich kalt!— Es iſt nun einmal ſo, ver⸗ antworte Dich nicht, Du kannſt nicht dafür, ich bin fern davon, Dich anzuklagen. Wir können auch ganz ruhig ſein: Haugwitz weiß nicht, daß der Schlabren⸗ dorff, den er in Italien kennen gelernt hat, mit unſe⸗ rer Chriſtine verlobt geweſen iſt, ebenſo wenig kennt er die nähern Verhältniſſe, an denen er es errathen könnte, und daß er nicht durch uns etwas erfährt,