Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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24 zurück, auf den er ſich verirren wollte, und er ſetzte haſtig hinzu:Freilich hat er einen Fluch d'raufgeſetzt, als ich ihn nachmals, da wir bekannter geworden waren, neckte, einen ſchauderhaften Fluch, Frau Gevat⸗ terin, der ſeiner Falſchen daheim das Herz brechen müßte, wenn ſie ihn hören konnte Herrgott! Was fehlt meiner Pathe? Sie wird ja kreideweiß!

Die Mutter eilte ſchnell ihrem Kinde zu Hilfe, das tödlich erblaſſend, wie von einem jähen Schwin⸗ del erfaßt, auf ihrem Seſſel ſchwankte. Barbara und Bernhard ſprangen auf, ſie zu unterſtützen; in dem Geſichte des Vaters malte ſich die peinlichſte Unruhe, während ſein Auge angſthaft auf der Toch⸗ ter ruhte.

Kommt, Haugwitz, ſagte der Großvater auf⸗ ſtehend,dabei ſind wir Männer im Wege. Laßt uns noch eine Weile ins Freie gehen, der Mond ſcheint hell, unterdeſſen bringen ſie das Mädchen zur Ruhe, es iſt weiter nichts, ſie ſtrengt ſich zu ſehr an mit Schaffen und Thätigſein im Hauſe. Kommt, alter Freund!