Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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ſſen. Wie heißt Ihr denn, Herr Landeshauptmann, mit Verlaub? Konrad, gab ihm der Großvater Beſcheid. eKonrad, das klingt eher den Namen ſind pie Italiener gewohnt aus der Hohenſtaufenzeit. Ronrad, Konradin. Aber nun gar die Geſchlechts⸗ nen. Da kam ich mit einem Sachſen zuſammen, en ſtärkern und ſchönern Mann könnt Ihr Euch ht denken: er diente als Freiwilliger unter dem othbärtigen Hans von Brandeck, der eine Fahne deutſcher Knechte im Solde Frankreichs führt. Ja swar den Tag vor der Schlacht von Agnadello aber davon habt Ihr hier wohl nichts gehört? Nun zt, die großen Herren: der Kaiſer, und der alte nig von Spanien, den ſie Ferdinand den Katholi⸗ on nennen und ſein Blutsfreund, der König Ludwig ur der Wievielte weiß ich juſt nicht von Frank⸗ h, der ihm ſeine lahme, häßliche Nichte zur dritten

Fnu gegeben hat, und dann ſogar unſer heiligſter Bater, der Papſt, die wollten alle über die reiche Republik Venedig her, und weil die reich iſt, konnte

mie ſich zur Wehre ſetzen. Himmel! War das ein echeer! Cospetto! Ich ſah es ein Paar Tage, ehe

½s bei Agnadello ſo ganz geſchlagen wurde, das hätte

kein Menſch geglaubt. Dann reiſte ich weiter zu

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