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Landskron erhalten habe, vom Kaiſer mit dem lieblichen Fräulein von Altenſteig verlobt worden ſei. Schon einſt, als er noch der vermeintliche Sohn des Wolffenegger Veit geweſen ſei und am Hofe allen Frauen die Köpfe verdreht, habe der Herr denſelben Plan gehegt, es ſei aber nichts da⸗ mit geworden, weil der junge Mann in ſeltener Gewiſſens⸗ treue ſelbſt angegeben, daß er ein geſtohlenes Kind und von bürgerlicher Herkunft ſei. Höflinge wiſſen ſo viel, man vermuthet gar nicht, wie ſie es erfahren. Es wurde auch erzählt, daß der König von Ungarn Alles aufgeboten habe, um ihn, der wegen einer gewiſſen zarten Angelegenheit,— welche in der Nähe dieſer hohen Gäſte nicht zu beſprechen ſei,— die Gunſt des Erzherzogs Mar verloren, in ſeine Dienſte zu ziehen, daß er ſeinetwegen den rothen Wolffen⸗ egger und auch den Kunz vom Wachberge, welche faſt zu⸗ erſt vom Kaiſer abgefallen, des ihnen zugetheilten Lehnes wieder beraubt, ſo daß ſie nun in Verbannung und frem⸗ dem Solde kümmerlich lebten, daß er ſogar dem Lienhard eine reiche ungariſche Erbtochter zur Frau geben wollen. Dieſer habe jedoch Alles ausgeſchlagen, um in Wien eine Art Gracchus oder Cola Rienzi zu ſpielen,— auf die Rich⸗ tigkeit des Vergleichs kommt es Höflingen nicht an. Das Gerede nahm ſchon gegen Ende des Feſtes einen bittern Beigeſchmack an und wurde am andern Tage ganz gehäſſig.
Darum kümmerte ſich aber Lienhard nicht. Denn der folgende Tag krönte ſein Glück. Der Kaiſer hatte
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