Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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aus niederm Stande empor gerungen. Den Namen, den Du einſt geführt, können Wir Dir nicht wieder geben, denn er iſt durch einen Verräther, der ſeinen Lohn dahin hat,

geſchändet, aber Lehn und Land, das er einſt beſeſſen in Steiermark und unter dem Mannhartsberge, verleihen Wir Dir im Namen der Kaiſerlichen Majeſtät, Unſeres Herrn Vaters, und Dein eigener Name ſoll hinfort zu dem Adel Unſerer Erblande gehören. Kniee nieder, Helfer von Landskron, und empfange den Ritterſchlag.

So war es denn erfüllt, was in unbewachter Stunde dem Jünglinge mitten unter den Kämpfen ſeines Lebens, doch, wie ein ſtrahlendes Ziel, erreichbar ſeiner Kraft, vor⸗ geſchwebt hatte, erfüllt das Wort der Erzherzogin, das ihm unvergeßlich geblieben war: Ein großes Unglück hatte ihn erhoben und geadelt!.

Mit welchen Gefühlen betrat er das Haus in der Gaſſe wiever, von welcher er nun den Namen trug! Wie ſtaunten und freuten ſich die Großmutter und ſeine Schwe⸗ ſter Leni, und weinten nur, daß ſie ihn, der ihnen ſo lieb geworden war, nun doch wieder verlieren ſollten. Er aber verwies ihnen dieſen Gedanken und nahm nur Abſchied auf öfteres Wiederſehen; dem Meiſter Brand, der ihm zö⸗ gernd ſeine harte Hand reichte, vertraute er alle Sorge für ſie und wußte, daß er damit auf feſten Grund baute.

Dann machte er ſich auf, um zu ſeinem Herrn, dem Kaiſer, zu eilen, der ihn nach Linz entboten hatte. Ahnte