der Erzherzogin Jenem, der aus ſeinem eigenen bairiſchen Gefolge war, nicht den verſtohlenen Wink gegeben haben, der ihn, gleichſam aus unbedachter Jagdhitze, entfernte. Die Andern, auch wenn ſie letztere nicht theilten, waren, wie es bei ſolchen Jagdritten immer geſchieht, allmälig ganz aus einander gekommen und über die Gegend ver⸗ ſtreut, nur die beiden Fräulein, welche außer der Erzher⸗ zogin noch Theil an der Waidmannsluſt nahmen, und zu⸗ ſammen geblieben waren, hatten ihre ritterlichen Begleiter, dieſe waren aber noch weit zurück. Der Fürſt im hell⸗ blauen Kleide mit Hermelin, blickte ſich nach allen Rich⸗ tungen um und ſprach mit dem wärmſten Tone ſeiner männlichen Stimme:„Endlich iſt mir das Glück hold! Ich kann zu Euch reden, ohne daß ein läſtiger Zeuge mir jedes Wort, jeden Blick belauſcht!“
„Ich halte Euch für zu ritterlich, Herzog Albrecht,“ entgegnete die Erzherzogin und ein leiſes Beben machte ſich in ihren Worten hörbar,„als daß ich glauben könnte, Ihr würdet anders zu mir reden, als es ſelbſt mein Vater, wenn er zugegen wäre, vernehmen dürfte.“
„Der Kaiſer, der ſeine Tochter ſo zärtlich liebt, wie es die ganze Welt weiß, würde mir vielleicht zürnen, aber—“
„Wenn Ihr das ſelbſt glaubt,“ unterbrach ihn die Erzherzogin, ihr Pferd antreibend,„ſo könnt Ihr den Zu⸗


