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Enkelin, welche wiederum ein kurzes Gebet ſprach, dann hieß er die Frau, dem Martin, wie er ihn beharrlich nannte, ſeine Lagerſtelle anweiſen und Lienhard, um keinen üblen Ausbruch herbeizuführen, fügte ſich— er, der ſonſt keinen Zwang geduldet, ſelbſt den vornehmſten Herren, wenn er nicht Luſt zu gehorchen fühlte, getrotzt hatte!
Was hielt ihn hier feſt, wo er doch wider ſeinen Willen blieb? Das fragte er ſich ſelbſt, als er dem Groß⸗ vater und der Schweſter gute Nacht gewünſcht und ſich von der alten Frau nach einem kleinen Verſchlage im Hinterhauſe führen ließ, wo ſie ihm, wie ſie ſagte, eine weiche Lagerſtatt aufgeſchüttet hatte. Er fragte ſich, warum er nicht ſeinem erſten Vorſatze treu geblieben war, Ab⸗ ſchied auf immerdar zu nehmen und noch heute zu den Schotten zurückzukehren, um morgen ſeinen Stab in die weite Welt zu ſetzen? War es denn möglich, daß ihm die beiden alten Leute, welche er zum erſten Male erblickt hatte, doch etwas waren? Der Großvater hatte ihn nicht einmal freundlich aufgenommen!
In dem engen Kämmerlein, das ihm für die Nacht angewieſen wurde, ſollte er ſich endlich ſelbſt überlaſſen bleiben. 5
„Er meint's nicht bös!“ wiederholte die Großmutter, nachdem ſie ihn ermahnt hatte, die Lampe, welche ſie ihm


