Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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ſeinem Tiſche nicht gethan haben. Darin kannte er aber Meiſter Ringhamer ſchlecht, der ſich niemals, ſelbſt gegen den Hubmeiſter im Amtsgeſchäft nicht, ein Blatt vor den Mund nahm und ſeine Meinung dem Kaiſer in das Ge⸗ ſicht geſagt hätte, wenn er je darum gefragt worden wäre.

Lienhard fand keine rechte Erwiederung darauf, aber er zwang ſich noch ein Paar Löffel ein, die ihm wider⸗ ſtanden.

Es iſt heut Abend ſchon ſpät, Martin, ſprach der Großvater, als er ſatt war denn während des Eſſens, das raſch abgemacht wurde, war faſt gar kein Wort geredet worden.Leg' Dich auf's Ohr verſchlaf' Dir unter meinem Dach die adligen Mucken. Morgen in der Früh wollen wir davon reden, was nun mit Dir werden ſoll.

Ich habe nur mein Vaterhaus wieder aufſuchen wollen und wenn ſie noch gelebt hätte, meine Mutter, erwiederte Lienhard.Laßt mich noch heut wieder ſcheiden, ich werde meinen Weg durch die Welt ſchon finden.

Die Großmutter wollte ſprechen, aber der Alte ließ ſie nicht dazu kommen.Du redeſt, wie Du's verſtehſt, Martin, ſagte er herb.Ein Vogel, der aus dem Neſte gefallen iſt, kann noch nicht fliegen. Ich bin Dein Groß⸗ vater und Du bleibſt hier. Morgen in der Früh wollen wir zuſammen reden. Er ſtand auf und winkte der