Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Sie deutete noch Manches an, das auch einen ſolchen Frauendienſt, der übrigens nicht mehr ſo freudig, wie in alten Zeiten zu finden war, verhindern könne und wünſchte dem Gatten dann eine gute Nacht.

Im Herrenhauſe erloſch bald darauf das letzte Licht und auch des Wächters Lampe in dem runden Fenſter über dem Thore, die man vom ebenen Lande aus weit ſehen konnte, verſchwand. Es war eine ſtille Herbſtnacht. Der Wind, der am Tage friſch über die Stoppeln gegangen war, hatte ſich gelegt, aber es war dennoch ziemlich kalt geworden. Am Fuße des Höhenzuges, welcher die Feſte Altenſteig trug, von welcher ſeit jener Zeit auch die letzte Trümmer verſchwunden iſt abgetragen, verbaut, ver⸗ kauft vielleicht! langten zwei Reiter an, denen ein Mann zu Fuß, wie es ſchien, als Bote diente. Der Mond war aufgegangen und warf ſein mildes Licht über die Ge⸗ gend, aber es war nur ein zweifelhafter Schein und die Umriſſe zerrannen überall in phantaſtiſche Gebilde.

Das ſoll eine Burg ſein? rief der Vorderſte der beiden Reiter, als der Bote, der neben ſeinem Steigbügel ging, ihm die Stelle mit ausgeſtrecktem Arm bezeichnete, wo auf der Höhe Schloß Altenſteig lag.Ich ſehe gar nichts, als Klippen, die aus den ſchwarzen Bäumen her⸗ vorgucken, wenn es nicht etwas Schlimmeres iſt.

Der Bote betheuerte die Wahrheit ſeiner Behauptung.