Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Und da hinauf willſt Du mich verlocken, daß ich oder mein Pferd oder wir Alle den Hals brechen?

Ich weiß den Burgweg, verſicherte der Mann. Er geht krumm herauf ein kleines Kind kann ihn ſteigen.

Du lügſt! Du willſt uns in's Verderben führen und uns beerben, was? Das Lachen, das den Scherz begleitete, konnte aber den ehrlichen Landmann nicht über den Verdacht tröſten, der ihn ſolcher Heimtücke beſchuldigte.

Jedenfalls iſt der Ritt unbequem und ich bin müde. Die Leut' oben ſchlafen feſt wir müßten ſie erſt heraus⸗ klopfen, und ſtörten das ganze Haus. Morgen iſt auch ein Tag. Bring' uns nach dem Kloſter, das ich geſehen habe dort finden wir eine beſſere Herberge.

Aber die geiſtlichen Herren ſchlafen auch ſchon und wenn Ihr noch eine Stunde bis zum Kloſter reiten wollt, ſo ſeid Ihr unterdeſſen längſt auf dem Altenſteig, wandte der Bauer ein.

Schweig, hartnäckiger Schelm. Ich hab' mir das Kloſter von fern angeſehen und will dort übernachten. Vielleicht, wenn mir die Welt nicht mehr gefällt, kehr' ich künftig einmal dort auf immer ein und werde ſelbſt ein geiſtlicher Herr. Es iſt immer gut, wenn man für ſein Alter ſorgt. Alſo vorwärts! In dieſer leichtfertigen Weiſe ſetzte der Reiter ſeinen Willen durch und kehrte dem