Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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geräumigen Halle, die faſt den ganzen untern Raum des Gebäudes einnahm, bewohnte. Hier loderte im Kamin ein gaſtliches Feuer, der Tiſch war mit einem ſchneeweißen Tuche ſchon gedeckt, für Drei! Und in der Halle erſt, da waren Anſtalten zu größerer Bewirthung getroffen, denn das Fräulein kam unter vornehmer Begleitung, wie es verabredet worden war. Deshalb hatte auch die Mutter ein ſtattlicheres Gewand angelegt, als ſie gewöhnlich im Hauſe zu tragen pflegte, ſo daß ſie vornehm gekleidet auf dem Marienberge erſchien, auch ihr Gemahl trug ein Ehren⸗ kleid von feinem Tuch, von etwas veraltetem Schnitt, wie es zur Zeit der fröhlichen Heimführung der jungen Kaiſerin Eleonora zu Neuſtadt, welcher er in rüſtigen Jahren bei⸗ gewohnt hatte, Mode geweſen; deutſche, ehrenfeſte Tracht, ſtatt der bunten, aufgeſchlitzten hiſpaniſchen Narrethei von heute. Als er am Arme ſeiner Frau in das kleine Gemach trat und ſein Auge auf die für Drei beſchickte Tafel fiel, zuckte es ihm unter dem greiſen vollen Barte, der ſeine Lippen beſchattete, doch ſagte er nichts, ſondern trat feſter auf, indem er nach ſeinem Seſſel ging. Dort nahm er Platz, ſtreckte das kranke Bein dem wohlthuenden Feuer entgegen und hörte ſchweigend an, was ihm die Gattin über die möglichen Urſachen der Verzögerung Tröſtliches ſagte. Sie hatte, als gute Hauswirthin, noch Mancherlei zu ſchaffen und verließ das Gemach, ſobald ſie ihrem Herrn