Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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ſchaft bringen konnte, daß nicht die ſüße Stimme ihres Kindes für ſie die Antwort übernahm!Noch war nichts zu ſehen aber ſie kommt vielleicht noch.

Der Vater erwiederte, nicht gleich, ſondern nach einem kurzen Schweigen, während deſſen er wahrſcheinlich auch ſeinen körperlichen Schmerz zu überwinden hatte:Sie kommt gewiß, Mutter. Morgen oder übermorgen. Mein Herr hat es mir zu beſtimmt verſprochen ſteig' ab, gieb mir den Arm, Elſi. Sein Ton klang ſo herzig und wollte auch ruhig klingen, aber die Gattin hörte doch die Bewegung ſeiner Seele heraus. Sie hatte ſchon bemerkt, wie er auf die Schulter des Knechts, der ihn hieher geführt haben mochte, geſtützt ſtand, nun übernahm ſie die Sorge, ihn zu führen und that es ſchonend und kräftig, wie ſie gewohnt war, daß ſie ihm möglichſt viel Schmerzen beim Gehen erſpare, aber ſie machte ihm doch liebevolle Vor⸗ würfe, daß er ſich heraus gewagt und dadurch auf längere Zeit wieder ſchaden werde. Er nahm es lächelnd auf.

Ich meinte, wenn die Hedwig käm', wär'ich geſund, erwiederte er.Laß gut ſein. Mir iſt nicht ſchlimmer worden.

Der alte Diener, welcher die Frau begleitet hatte, leuchtete Beiden voraus und ſie traten aus dem innern Hofe in das Burghaus und die kleine Stube, welche das Ehe⸗ paar, ſeit es einſam um ſie geworden war, ſtatt der