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ſie ſich mit Gold oder Goldeswerth löſe. So hinterliſtig lag ſie halb verſteckt unter den mächtigen Bäumen, welche den ganzen Berghang bedeckten und ſchien gar keinen rechten Zugang zu haben. In dem Gebüſche aber, das ſich rings um den Fuß und Abfall des Marienberges zog, regte ſich wirklich ein verdächtiges Leben; ein feines Ohr hätte wohl den Klang hören können, welcher bei der leich⸗ teſten Bewegung von Bewaffneten entſteht— jetzt wieherte ſogar ein Pferd in dem Verſtecke frech und laut.
Die Dame hörte es wohl. Es war jedoch keine feind⸗ liche Schaar, ſondern ihr eigenes Geleit, das ſie unten zurückgelaſſen hatte, als ſie von dem Wäglein, auf welchem ſie gekommen, abgeſtiegen war, um zu der Kapelle empor zu wandern. Sie blickte nur immer ſehnſüchtig in die Ferne, ob nicht ein gleicher Zug, als der ſie ſelbſt begleitet hatte, den Weg von der Donau daher kommen werde, und da die Sonne ſich bereits zum Niedergange neigte, ſank das Mutterherz mit ihr. Bange Sorgen wollten ihr nahen, ihr tauſend Möglichkeiten von ſchrecklichen Dingen vor⸗ ſpiegeln, welche die Reiſe ihres Kindes vethindert hätten, aber ein Blick auf das Gnadenbild der Kapelle ſtärkte die Seele der einſamen Frau wieder zu feſtem Vertrauen und ſie ſetzte ſich auf den Stein, der hier zur Raſt müder Pilger ſeit undenklicher Zeit ſchon glatt behauen lag. Noch eine Stunde wollte ſie geduldig harren, ehe ſie den Heimweg
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