Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Tochter eines Präſidenten eures Gerichtshofs!

Und was noch mehr iſt und ſicherlich nicht ſchadet, einzige Tochter.

Und deine Heirath iſt abgemacht! ſprach Ju⸗ lius und ſchaute dabei ſeinen Freund mit einer Neu⸗ gierde an, worein ſich eine Art geheimer Angſt miſchte.

So gut wie abgemacht, obgleich es mir an Rivalen nicht gefehlt hat.

Die Partie iſt gut.

So gut als ich immer eine hoffen durfte: zwei⸗ mal hundert tauſend Franken baar, und ſpäter be⸗ komme ich noch mehr als doppelt ſo viel; eine ehr⸗ bare Familie, die mit den angeſehenſten unſerer Provinz verwandt iſt. Herr von Genancourt wird unfehlbar erſter Präſident, und ich ſelbſt rücke durch meine Heirath zum Appellationsrath vor. Hat man ein Mal die rothe Robe, ſo iſt man geborgen; ver⸗ giß dabei nicht, daß mein Schwiegervater viel Ein⸗ fluß und keinen perſönlichen Ehrgeiz hat; Deputir⸗ ter kann ich werden, ſo bald ich nur will und bin ich einmal Deputirter, ſo kann mir eine Direc⸗ 3 oder eine Generalprocuratorsſtelle nicht ent⸗ ghen

Und dein Abenteuer? unterbrach ihn Puyſeul und warf mit dieſer plötzlichen Frage den Milch⸗ topf Perrettens um, woran der königliche Procu⸗ rator wie an einer Jakobsleiter aufzuſteigen begon⸗ nen hatte. La Rochette lächelte, und es wich der Ehrgeizige dem Manne, der nur noch an Liebes⸗ glück denkt.

Nun, mein Abenteuer iſt ein Weibchen in