Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Mannskleidung, das ich heute Abend geſehen und deſſen Blick, indem er ſich mit dem meinigen ge⸗ kreuzt, den ungeheuerſten Eindruck auf mich gemacht mir, wenn ich ſo ſagen darf, den Staar geſto⸗ chen hat.

Und dieſes Frauenzimmer?..

Iſt vermuthlich eine Fremde; denn hier kennt ſich alle Welt, und ich ſelbſt habe ſie früher nie ge⸗ ſehen. Du biſt ſchuldig, daß ich ihre Spur ver⸗ loren.

Ah! die verfolgteſt du? Wahrlich, ſie hat gute Beine. Und haſt du ſonſt gar keine Fährte? Eine Frau in Mannskleidung das wäre ziemlich pikant.

Doch! doch! antwortete Herr de la Rochette, dem plötzlich etwas einfiel. Zugleich zog er aus ſeiner Taſche das kleine Portefeuille heraus, das er vor dem Caffeehauſe vom Boden aufgehoben hatte. Das Erſte, was er daraus hervorzog, war ein Paß.

Joſeph Alexander Lancival, juris studiosus, neunzehn Jahre alt, las er mit lauter Stimme.

Alexander Lancival... Lancival, ei, der Name iſt mir bekannt! ſprach Puyſeul, in ſeinen Erinne⸗ rungen ſuchend.Ah! jetzt habe ich's; es iſt der kleine Couſin meiner Löwin Paola; wenn ich klein ſage, ſo meine ich damit eine Regimentstambouts⸗ größe.

Größe: 1 Meter, 65 Centimeter.

Der iſt es nicht.

Zum Henker? rief der königliche Procurator, der den Paß lebhaft an die Naſe führte;man hat eine Ziffer verändert; offenbar ſtand hier 85 Centimeter; der 8 iſt radirt und zu einem 6 ge⸗

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