Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Liebe üthen ſern; um el! ern. du ir zu wenn Un⸗ melin rvor⸗ Ge⸗ ver⸗ udie veifel

vor⸗

teuf⸗ mein

ver⸗ egen⸗ chloſ⸗ Ernte witzig Zu⸗ lutio⸗ Ubend irath runde 3

3

21

genommen, nicht ein rechter Narr? Aber ſo iſt es nun ein Mal: an einem fort zwickt und zerrt es an mir, und fühle ich mich verſucht, einen Vicinal⸗ weg einzuſchlagen, meinen Grundſätzen den Hals umzudrehen, irgend etwas zu thun, was ungeſetzlich iſt, was einem Magiſtrat nicht anſteht. Geſtehe, daß ſo etwas von Seiten eines königlichen Procu⸗ rators recht monſtrös iſt.

S iſt eben die verbotene Frucht, wornach dich gelüſtet! O du drei Mal Glücklicher, der du noch im Stadium der Verſuchung dich befindeſt, wie magſt du noch klagen! Ich, der ich am Baum ſo lange geſchüttelt, bis die Aeſte gebrochen, ich ſchwöre dir, daß ich dich beneide. Geh', ſchick' alle dieſe Liebesgedanken zum Kuckuck! Du haſt Vermö⸗ gen und eine feſte Stellung, die dich zu Weiterem führen muß; heirathe, um ſie dauernd zu begrün⸗ den. Der Ehrgeiz! mein Lieber, der Ehrgeiz! Siehſt du, iſt man einmal über dreißig hinaus, ſo iſt nur noch dafür Raum. Auf das Wohl deiner Braut!

Ich muß dir aber doch erzählen, wie ich einen Anfang von einem Abenteuer gehabt, unterbrach ihn Herr de la Rochette und lächelte dabei mit einer gewiſſen Wichtigkeit.

So laß ein Mal dein Abenteuer hören!

Ich hatte heute Abend meine Braut und ihre

Mutter, Frau von Genancourt, nach dem Park be⸗

gleitet.. Genancourt!... deine Braut iſt Fräulein von Genancourt? rief Puyſeul und ſtellte dabei ſein Glas auf den Tiſch. Du kennſt ſie?