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ten ſuchen und finden können. Die Nothwendigkeit alſo, welche dieſen Park aller Welt öffnet und zu gewiſſen herkömmlichen Stunden einen Theil der Bevölkerung dort concentrirt, hat einen Sammelort daraus gemacht, wo Abends jeder ſo ziemlich gewiß iſt zu finden, was er ſucht, zuweilen auch was er nicht ½ wie dem Helden dieſer Geſchichte paſ⸗ ſirt iſt.
Im Jahre 182..., zu Ende eines ſchönen Juliabends, verließen zwei Damen in Geſellſchaft eines von Kopf bis zu Fuß ſchwarzgekleideten jun⸗ gen Mannes den Park, wobei ſie die dichten Reihen der Spaziergänger durchſchnitten. Eine große Aehn⸗ lichkeit in Geſicht und Haltung verrieth bei den bei⸗ den Damen eine Verwandtſchaft, deren Grad zu⸗ gleich den Unterſchied ihres Alters erklärte. Offen⸗ bar war es eine von ihrer Tochter begleitete Mut⸗ ter, das heißt eine und dieſelbe Frau, nur in zwei verſchiedenen Ausgaben, deren Druck dreißig Jahre auseinander lag. Der provinziale Geſchmack, der aus ihren Toiletten herausſah, indem er die der Mutter der äußerſten Uebertreibung des hohen Klei⸗ des überliefert und aus dem Anzuge der Jungfrau die friſche blumenreiche Eleganz, jene erſte Kokette⸗ rie junger Mädchen, verbannt hatte, benahm gleich⸗ wohl der etwas magiſtralen Würde ihres Ganges nichts. Die vielen eifrigen und ehrerbietigen Be⸗ grüßungen, deren Gegenſtand ſie waren, zeigten außerdem an, daß ſie bedeutende Perſonen waren — Perſonen von jenem Gewicht, das in kleinen Städten ſich ausſchließlich an notoriſche, territoriale Beſitzthümer oder an unbeſtrittenen und unbeſtreit⸗


