Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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ferenz hin laufen. Eine ſchöne, mit einer doppelten Baumreihe beſetzte Allee verbindet die Promenade mit der St. Peters⸗Vorſtadt, etwa in derſelben Weiſe, wie die Avenüe von Neuilly das Maillot⸗ Thor mit dem Triumphbogen verbindet. An ſchö⸗ nen Sommerabenden, hauptſächlich aber Sonntags iſt dieſe Allee mit Spaziergängern und Spaziergän⸗ gerinnen jeder Claſſe, mit Philiſtern und Kaufleu⸗ ten, Griſetten und Modedamen, Studenten der ju⸗ riſtiſchen Facultät und Militärs der Garniſon an⸗ gefüllt, welche durch den kühlen Schatten aus der Stadt hinausgelockt werden, gleichwie ein ſchönes, blühen⸗ des Feld das fleißige Volk der Bienen ſummend verſammelt. Das gemeine Volk geht zu Fuß; die Ariſtokratie rollt zu Wagen dahin, aber es iſt das ihr einziges Privilegium. Der Park gehört Allen, den kleinen Leuten wie den großen, und das aus einem peremtoriſchen Grunde. Dijon und es iſt das demüthigend genug für eine Stadt mit ſol⸗ chen Anſprüchen hat in ſeinem Innern keine Promenaden; denn als ſolche zähle ich die magern Baumpflanzungen auf ſeinen Wällen nicht. Sein Boulogner Wäldchen iſt ihm alſo zu gleicher Zeit ein Tuileriengarten, nur mit dem Unterſchiede, daß derſelbe hier keine Gitterthore und keine Schild⸗ wachen hat, welche den Wamms⸗ und Kappen⸗Trä⸗ gern den Eintritt wehren; denn die burgunder Sonne iſt heiß, eben ſo hitzig iſt der burgunder Wein, und es wäre wahrhaftig eine unpolitiſche Grauſamkeit, dem Volke die Luft und den Schatten zu verſagen, die es nur hier findet, während die ſich gern abſondernden Reichen Beides in ihren Gär⸗