Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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B

In Frankreich iſt wohl kaum eine Stadt, die nicht ihr Boulogner Wäldchen hätte, wo an den ſchönen Abenden die Faſhion ſich Rendez⸗vous gibt, um zu ſehen, wie man gähnt. Indeſſen wird doch zuweilen durch irgend einen dramatiſchen Zwiſchen⸗ fall die ſchläfrige Miene des Corſo belebt.(So heißt faſt immer die Promenade in Unterpräfectur⸗ ſtädten). Mehr als ein Abenteuer von der Art desjenigen, das ich dem geneigten Leſer jetzt aufzu⸗ tiſchen im Begriffe bin, hat unter einem Laub ſich entſponnen, das in der Regel zu ſchlafen ſcheint, gleich denen, welche darunter Schutz ſuchen, zu Stein erſtarrt durch den betäubenden erſchlaffenden Dampf, der dem Boden der Provinz entſteigt.

Der Sommerſalon der Bewohner der guten Stadt Dijon liegt eine Viertelſtunde entfernt von dieſer, an dem Oucheflüßchen, welches ihn vom Schloſſe de la Colombidre trennt, deſſen Park er einſt bildete. Noch jetzt trägt er dieſen Namen. Der fragliche Corſo iſt ein ziemlich weitgedehntes Parallelogramm in allen Richtungen durchſchnitten von Wegen, wo⸗ von die vornehmſten, ähnlich den Strahlen eines Sterns, regelmäßig vom Centrum nach der Circum⸗