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„Aber Sie ruiniren ſich ja!“ rief ſie bewegt.
Herr Lareynie blickte ſie ſtarr an.
„Es wird nicht mehr lange währen,“ verſetzte er darauf, indem er ſein Lächeln von jenſeits des Grabes erneuerte;„muß ich nicht irgend etwas thun, um Sie zu vergeſſen?“
Mit dieſen Worten ſetzte er ſich wieder und warf auf den grünen Teppich eine Banknote hin, die ein Rechen faſt in demſelben Augenblicke einzog, gleich⸗ wie der Wind ein dürres Blatt entführt.
„Machen wir, daß wir hinauskommen,“ ſagte Ermance zu ihrem Gatten;„es wird mir eng um's Herz; ich erſticke in dieſer Atmoſphäre.“
Und ſie traten aus der vergoldeten Räuberhöhle und fanden draußen wieder die friſche, reine, wohl⸗ thuende Luft, die heitere Nacht, die blühenden Po⸗ meranzenbäumen, das ſternenprangende Himmels⸗ gewölbe.
„Morgen reiſen wir ab: nicht wahr?“ ſprach die junge Frau, und es lag in ihrem Tone etwas Trauriges.
„Dieſe Begegnung hat dich wohl unangenehMm berührt?“ fragte Randeuil.
„Ach! er iſt recht unglücklich, und wie mir ſcheint, ſo trage ich die Schuld.“
„Wenn das der Fall iſt, ſo muß ich mir eben⸗ falls die Aufführung feiner Tochter vorwerfen, die, während er ſich im Spiel ruinirt, muſikaliſche Kreuz⸗ und Querfahrten macht.“
Hippolyt wiederholte ſeiner Frau nun, was er aus dem Munde General Thorignons über Abeille er⸗ 22


