Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Ich will aber eben nicht, ſprach Randeuil lächelnd.

Alſo eine neue Entführung? hob ſie wieder an, ohne ſich ihrerſeits des Lachens enthalten zu können.

Sag' lieber Verführung, antwortete Hippolyt und ſchloß ſie in beide Arme mit einem verliebten Entzücken, das ſelbſt ein noch ſchlechteres Wortſpiel hätte als geiſtreich erſcheinen laſſen.

XI.

Gegen die Mitte des Monats Auguſt fuhren die beiden Gatten, nachdem ſie Belgien und Hol⸗ land geſehen, das Rheinthal hinauf, um durch das Großherzogthum hindurch nach Frankreich zurückzu⸗ kehren. Sie verweilten einige Tage in der be⸗ rühmten Bäderſtadt, wo, wie gewöhnlich, die Saiſon eine Menge Fremder verſammelt hatte. Eines der erſten franzöſiſchen Geſichter, die Randeuil unter den Alleen am Converſationshauſe erkannte, war das des General Thorignon. Nachdem er den Arm

ſeiner Frau auf einen Augenblick verlaſſen, trat er

auf den alten Soldaten zu, in deſſen herzlichem Empfang ihm indeſſen eine gewiſſe Verlegenheit zu liegen ſchien.

Ermance ihrerſeits hatte eine ihr bekannte Pa⸗ riſer Dame wieder gefunden.

Welche Dame begleiten Sie da? fragte der General nach einigen gleichgültigen Eingangsworten.

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