Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Sie zu heirathen, ich weiß es, ich bin es verſichert, und alles Läugnen hilft hier nichts. Wohlan! geben Sie zu dieſem Verrath Ihre Zuſtimmung, dann ſage ich Ihnen: Wehe, ja wehe uns Allen!

Wollen Sie mich umbringen? ſprach Ermance lachend, doch im Grund erfüllte die Heftigkeit, wo⸗ mit Herr Lareynie dieſen tragiſchen Fluch ausge⸗ ſtoßen, ſie mit ziemlich ernſten Beſorgniſſen.

Sie wiſſen wohl, daß ich ſo etwas nicht könnte, gab er zurück;ihn aber, ihn bringe ich um, wenn er auch jetzt noch ſich weigert, ſich zu ſchlagen; zu⸗ erſt ihn und dann mich, und zwar am Tage der Hochzeit vor dem Altar.

Du mein Gott! Herr Oberſt, welches Melo⸗ drama haben Sie geſtern ſpielen ſehen? Noch nie habe ich Sie ſo blutdürſtig gewußt: im Verhältniß zu dem, was Sie mir da verſprechen, war der Be⸗ reſinaübergang ein wahres Paſtorale.

Trotz der ſpöttiſchen Gleichgültigkeit, welche in dieſen Worten lag, nahm doch Frau Düpaſtel die Drohung des zur Verzweiflung getriebenen Greiſes ſehr ernſt, und ſie wollte im Laufe des Abends ſogar auch ihrem Geliebten ihre Beſorgniſſe ein⸗ flößen.

Welche Thorheit! rief der letztere:der gute Alte iſt kindiſch. 3

Wenn er Sie aber umhringt! Sie haben den Ausdruck ſeiner Augen nicht geſehen; ich ſuchte zu obgleich er mir entſetzlich Furcht machte.

Bäh

Ich ſage Ihnen, er iſt zu Allem fähig, hob Ermance wieder an, die wie alle Weiber geneigt